Ausbildung bis 18

Was bedeutet AusBildung bis 18?

Die österreichische Bundesregierung hat beschlossen, dass alle Jugendlichen bis 18 in Zukunft eine Ausbildung über die Pflichtschule hinaus machen sollen. Warum? Weil es ein wichtiges Ziel ist, dass alle jungen Menschen eine gute Ausbildung haben, um ihr weiteres Leben selbständig gestalten zu können und ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein.

Wer hilft dabei?

Für Jugendliche, die nach der Schule nicht wissen, was sie machen sollen, oder ihre Ausbildung abgebrochen haben, gibt es eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten. Zunächst gibt es eine Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Burgenland als erste Anlaufstelle für junge Menschen und ihre Eltern.

Darüber hinaus helfen das Jugendcoaching des Sozialministeriumservice (SMS) oder das Arbeitsmarktservice (AMS), den richtigen Ausbildungsweg zu finden. Die Beraterinnen und Berater dort fragen, wofür sich Jugendliche interessieren, was sie können, was sie sich wünschen. Das Ergebnis des Gesprächs ist dann ein persönlicher Zukunftsplan.

Wobei hilft mir die Koordinierungsstelle?

Bei Fragen zur AusBildung bis 18

  • Wenn Eltern wissen möchten, ob ihr Kind die Ausbildungspflicht erfüllt
  • Wenn Kinder Probleme haben, nach der Pflichtschule die passende Schule oder Ausbildung zu finden
  • Wenn Jugendliche nicht genau wissen, wie sie ihre Talente und Interessen am besten ins Berufsleben übertragen können
  • Wenn ein Kind seit mehr als vier Monaten keine Schule oder Ausbildung besucht

Wozu AusBildung?

In Österreich gibt es verschiedene Möglichkeiten für Jugendliche eine Ausbildung zu machen. Das ist einerseits der Besuch einer weiterführenden Schule wie Gymnasium, HTL, HAK, HBLA und so weiter, andererseits können Jugendliche in Österreich eine Lehre in vielen verschiedenen Berufen machen, bei der man in einem Betrieb arbeitet und in die Berufsschule geht. Wer keine Lehrstelle in einem Unternehmen findet, für den gibt es die Möglichkeit, in eine Lehrwerkstätte des AMS zu gehen. Dort werden Jugendliche gemeinsam ausgebildet und können in ein Unternehmen wechseln. Wer keine Schule oder Lehre absolvieren möchte, kann beispielsweise auch an arbeitsmarktpolitischen Projekten teilnehmen oder andere Ausbildungen machen.

Das Ziel der AusBildung bis 18 ist es, nach dem Besuch der Pflichtschule eine weiterführende AusBildung zu besuchen und positiv abzuschließen. Die hilft Jugendlichen dabei, erfolgreich ins Berufsleben zu starten. Es geht dabei um ein Gemeinschaftsgefühl und um eine sinnvolle Beschäftigung. Wer als Jugendliche oder Jugendlicher eine Ausbildung macht, findet leichter einen Job, wird später mehr Geld verdienen, lebt gesünder und länger.

Was können und sollen Eltern tun?

Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder darin bestärken, eine Ausbildung zu machen – im Sinne einer guten und sicheren Zukunft! Das bedeutet auch, dass Eltern verpflichtet sind, ihr Kind bei der Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Burgenland zu melden, wenn es seit mehr als vier Monaten keine Schule oder Ausbildung macht. Auch Schulen, Betriebe und Einrichtungen müssen das melden, um sicherzustellen, dass allen Jugendlichen geholfen wird.

Weitere Informationen zur AusBildung bis 18

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